
"...und es bleibt halt auch viel mehr hängen". Eine explorative Studie zum objektbasierten Lernen im Kontext universitärer Lehre
Abstract
Universitäre Lehrveranstaltungen basieren vornehmlich auf der Arbeit an und mit Texten. Dabei liegen bezüglich der informationsentnehmenden Textlektüre etablierte Verfahren vor, die bereits im schulischen Kontext eingeführt und eingeübt werden. In Differenz zu Texten zeichnen sich Objekte durch Vieldeutigkeit und Offenheit aus und verlangen andere, weniger routinierte Herangehensweisen. Der vorliegende Artikel untersucht vor diesem Hintergrund das objektbasierte Lernen im Kontext universitärer Lehrveranstaltungen. Die Untersuchung basiert auf Leitfadeninterviews, die mit Studierenden durchgeführt wurden. Befragt wurden solche Studierende, die an einer Lehrveranstaltung teilnahmen, in der Objekte universitärer Sammlungen im Fokus standen. Die Ergebnisse zeigen Rahmenbedingungen objektbasierter Lehre auf und deuten auf spezifische Formen des Lernens, die durch die Objekte evoziert werden. Darüber hinaus verweisen die Ergebnisse auf Erträge objektbasierter Lehre sowie Spezifika und Potenziale der Objekte.
© 2024 Christiana Bers, Sophie Döring, published by wbv Media GmbH & Co. KG
This work is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 License.