
Habitussensible Lehre? Bourdieu und Lernbiografie in der Lehrkompetenzentwicklung nutzen
By: Christian Stoll and Björn Kiehne
Abstract
Dieser Beitrag zeigt auf, wie Hochschulen zur Reproduktion sozialer Ungleichheit innerhalb unserer Gesellschaft beitragen. Hierfür werden aktuelle Studien des DZHW (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung) und die Forschung zu Studierendentypen nach Lange-Vester in einen Zusammenhang gebracht. Darauf aufbauend wird versucht, eine habitussensible Hochschulbildung zu entwerfen. Grundlage dafür ist die Habitustheorie nach Bourdieu und das Konzept der biografisch sensiblen Lehrkompetenzentwicklung nach Kiehne. Diese Perspektiven werden auf das Lehramtsstudium in den beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Berlin angewendet. Hier wurde für die Studierenden ein Lehr-Lern-Labor konzipiert, unter Berücksichtigung der sozialen Milieus bzw. lernbiografisch angeeigneten milieubedingten Dispositionen zum Lernen.
DOI: https://doi.org/10.3278/HSL2207W | Journal eISSN: 2199-8825
Language: German
Page range: 96 - 112
Published on: May 20, 2022
Published by: wbv Media GmbH & Co. KG
In partnership with: Paradigm Publishing Services
© 2022 Christian Stoll, Björn Kiehne, published by wbv Media GmbH & Co. KG
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