
Ethnographie als Zugang zum erziehungswissenschaftlichen Denken und Arbeiten
By: Sophia Richter and Birte Egloff
Abstract
Wie können Studierende in das erziehungswissenschaftliche Denken und Arbeiten eingeführt werden? Wie lässt sich ihnen dessen zentrale Bedeutung für das Studium, aber auch für ihre spätere professionelle Tätigkeit in den zahlreichen pädagogischen Handlungsfeldern aufzeigen und bewusst machen? Auf welche wiederkehrenden Schwierigkeiten und Hürden treffen Lehrende und Studierende im Zuge der Vermittlung und Aneignung des fachspezifischen erziehungswissenschaftlichen Blicks und wie lassen sich diese bewältigen?
Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen wir uns am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Frankfurt am Main seit vielen Jahren: individuell als Lehrende in unseren jeweiligen Lehrveranstaltungen und in unserer Rolle als Betreuer:innen von Haus- und Abschlussarbeiten; kollektiv und strukturell im Kontext der Studiengangsentwicklung und den Bemühungen, Studiengänge entsprechend zu konzipieren, um das Einüben erziehungswissenschaftlichen Denkens und Arbeitens zu ermöglichen und Studierende dabei zu unterstützen.
Doch trotz der vielfältigen Anstrengungen, trotz der curricularen Verankerung und trotz einer Fülle an Papieren und Anleitungen, die Lehrende zum wissenschaftlichen Arbeiten erstellen, bleibt ein Unbehagen auf beiden Seiten: So bemängeln Lehrende bei Studierenden häufig fehlende Grundfertigkeiten wissenschaftlichen Arbeitens. Dies geht zumeist mit einem fehlenden erziehungswissenschaftlichen Denken einher, etwa beim Anfertigen von Haus- oder Abschlussarbeiten. Studierende wiederum fühlen sich unsicher und orientierungslos hinsichtlich der an sie gerichteten Erwartungen und äußern den Wunsch nach einheitlichen und klaren Vorgaben.
Diese Grundproblematik führt zu Ärger und Unzufriedenheit bei allen Beteiligten. Sie ist Ausgangspunkt des folgenden Beitrags, der mit der Idee eines ethnographischen Zugangs zum erziehungswissenschaftlichen Denken und Arbeiten einen innovativen Vorschlag zur Vermittlung wissenschaftlichen Arbeitens und damit zum forschenden Lehren und Lernen unterbreitet, der sich auf vielfältige Art und Weise in Lehre und Studium umsetzen lässt.
Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen wir uns am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Frankfurt am Main seit vielen Jahren: individuell als Lehrende in unseren jeweiligen Lehrveranstaltungen und in unserer Rolle als Betreuer:innen von Haus- und Abschlussarbeiten; kollektiv und strukturell im Kontext der Studiengangsentwicklung und den Bemühungen, Studiengänge entsprechend zu konzipieren, um das Einüben erziehungswissenschaftlichen Denkens und Arbeitens zu ermöglichen und Studierende dabei zu unterstützen.
Doch trotz der vielfältigen Anstrengungen, trotz der curricularen Verankerung und trotz einer Fülle an Papieren und Anleitungen, die Lehrende zum wissenschaftlichen Arbeiten erstellen, bleibt ein Unbehagen auf beiden Seiten: So bemängeln Lehrende bei Studierenden häufig fehlende Grundfertigkeiten wissenschaftlichen Arbeitens. Dies geht zumeist mit einem fehlenden erziehungswissenschaftlichen Denken einher, etwa beim Anfertigen von Haus- oder Abschlussarbeiten. Studierende wiederum fühlen sich unsicher und orientierungslos hinsichtlich der an sie gerichteten Erwartungen und äußern den Wunsch nach einheitlichen und klaren Vorgaben.
Diese Grundproblematik führt zu Ärger und Unzufriedenheit bei allen Beteiligten. Sie ist Ausgangspunkt des folgenden Beitrags, der mit der Idee eines ethnographischen Zugangs zum erziehungswissenschaftlichen Denken und Arbeiten einen innovativen Vorschlag zur Vermittlung wissenschaftlichen Arbeitens und damit zum forschenden Lehren und Lernen unterbreitet, der sich auf vielfältige Art und Weise in Lehre und Studium umsetzen lässt.
DOI: https://doi.org/10.3278/HSL2243W | Journal eISSN: 2199-8825
Language: German
Page range: 601 - 615
Published on: Dec 15, 2022
Published by: wbv Media GmbH & Co. KG
In partnership with: Paradigm Publishing Services
Keywords:
© 2022 Sophia Richter, Birte Egloff, published by wbv Media GmbH & Co. KG
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