
Considering Waldorf Education’s Contributions to Global Citizenship Education
Abstract
This paper undertakes a critical analysis of approaches to education that claim to foster for their students "ideas and predispositions toward global citizenship". International education forms the ground and broad context for this discussion, while a specific focus is given to the question of how global citizenship might be understood and realized in the context of Waldorf education. Waldorf education has not received a significant degree of critical attention to date – either in relation to the field of international education or that of education for global citizenship. A typology developed by Oxley & Morris (2013), which clusters attributes and types of global citizenship into two main categories, is employed in this paper in order to undertake an initial analysis of how global citizenship might be theorized in the context of Waldorf education. Existing studies and research literature about Waldorf education provide the main sources for this analysis. An emphasis is given in this analysis to articulations of Waldorf education and a distinction is made between educational aims, approaches and experiences (as reported in the literature) and Waldorf schools. Waldorf education continues to grow and expand its international presence. The fact that many Waldorf schools indicate that they have the development of global citizenship as one of their educational aims invites a critical consideration – such as this – of how these aims relate to the wider global citizenship education discourse.
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Die vorliegende Studie untersucht kritisch solche Zugänge zur Erziehungswissenschaft, die für sich in Anspruch nehmen, in Schülern "Vorstellungen über und eine Neigung zum global citizenship" zu fördern. Den allgemeinen Hintergrund und weiteren Kontext für diese Diskussion bildet der Begriff einer international ausgerichteten Bildung (international education), wobei besondere Aufmerksamkeit auf die Frage gerichtet wird, wie im Kontext der Waldorfpädagogik der Begriff global citizenship verstanden und umgesetzt wird. In der bisherigen erziehungswissenschaftlichen Debatte ist der Waldorfpädagogik keine besondere Aufmerksamkeit geschenkt worden, weder im Hinblick auf deren Verhältnis zu einer international education, noch hinsichtlich einer Erziehung zum global citizenship. Die vorliegende Studie untersucht, wie im Kontext der Waldorfpädagogik der Begriff des global citizenship theoretisch gegriffen werden könnte. Sie stützt sich dabei auf eine Typologie, die von Laura Oxley und Paul Morris (2013) entwickelt worden ist und welche die unter dem Begriff global citizenship verstandenen Typen und Haltungen in zwei Hauptkategorien unterteilt. Hauptquelle dieser Analyse sind die vorliegenden englischsprachigen Arbeiten zur Waldorfpädagogik, wobei das Hauptaugenmerk auf solche Studien gerichtet ist, in denen nicht die Waldorfschulen als solche im Zentrum stehen, sondern deren Pädagogik und die zwischen pädagogischen Zielen, theoretischen Ansätzen und praktischen Erfahrungen – wie sie in der Literatur dargestellt werden – einen deutlichen Unterschied machen. Da die Waldorf-Bewegung ein wachsendes globales Phänomen darstellt und viele Waldorfschulen die Erziehung zum global citizenship als eines ihrer pädagogischen Ziele beschreiben, scheint eine kritische Untersuchung wie die vorliegende, welche diese Ziele im Kontext einer global citizenship education untersucht, dringend angezeigt.
© 2020 Jonathan Michael Code, published by frommann-holzboog
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