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Österreichs Wachstumstreiber unter Druck Cover
By: Gerhard Fenz and  Lukas Reiss  
Open Access
|Apr 2025

Abstract

Österreich wies in den letzten Jahren eine der niedrigsten BIP-Wachstumsraten in Europa auf. Seit Mitte 2022 sind entstehungs- und verwendungsseitig die Wachstumsbeiträge aller größeren Komponenten negativ. Die schwache Entwicklung der Exporte sowie der Sachgütererzeugung dürften unter anderem auf steigende Energiepreise und hohe Lohnabschlüsse zurückzuführen sein. Bemerkenswert ist der leichte Rückgang des privaten Konsums, weil die realen Haushaltseinkommen sich deutlich besser entwickelten. Dieser Anstieg der Sparquote könnte durch eine vertrauensbildende Fiskalpolitik zumindest teilweise rückgängig gemacht werden. Bezüglich einer Anhebung der zuletzt schwachen Wohnbauinvestitionen wären angesichts der schwierigen budgetären Lage regulatorische Erleichterungen denkbar.

Language: German
Page range: 11 - 18
Published on: Apr 30, 2025
In partnership with: Paradigm Publishing Services
Publication frequency: 2 issues per year
Keywords:

© 2025 Gerhard Fenz, Lukas Reiss, published by Austrian Federal Economic Chamber
This work is licensed under the Creative Commons Attribution 4.0 License.