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The effect of inpatient treatment on the stress experienced by parents with an excessively crying infant / Die Auswirkungen eines Spitalaufenthaltes auf die Belastung von Eltern mit einem exzessiv schreienden Kind Cover

The effect of inpatient treatment on the stress experienced by parents with an excessively crying infant / Die Auswirkungen eines Spitalaufenthaltes auf die Belastung von Eltern mit einem exzessiv schreienden Kind

Open Access
|Jun 2017

Figures & Tables

Tabelle 1

Demografische Angaben der Familien

FamilieVariableAbsolute und relative Häufigkeit (%)Mittelwert (Range)Standardabweichung
Geschlecht Kindermännlich5 (55.6)
weiblich4 (44.4)
Alter bei GeburtWochen38.56 (36-41)1.59
GeburtsgewichtGramm3417 (2700-4300)465.02
Geschlecht ElternMutter9 (69.2)
Vater4 (30.8)
Alter Eltern30.78 (26-39)4.21
Höchster SchulabschlussSekundarstufe II7 (53.8)
Tertiärstufe6(46.2)
Zivilstandverheiratet/ Partnerschaft9 (100)
Anzahl Kinder der FamilieErstes Kind5 (55.6)
Zweites Kind4 (44.4)
Tabelle 2

Charakteristische Angaben zum Spitalaufenthalt

SpitalVariableAbsolute und relative Häufigkeit (%)Mittelwert (Range)Standardabweichung
Art des EintrittsSelbst6 (66.7)
Kinderarzt3 (33.3)
Entlastung4 (44.4̄ )
Art der BehandlungTherapie2 (22.2̄ )
beides3 (33.3̄ )
Alter Kind bei SpitalaufenthaltMonate3.17 (1.5-7.5)1.71
Anzahl Tage hospitalisiertTage4.11 (2-6)1.36
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Abbildung 1
Tabelle 3

Empfehlungen für die Praxis

1. Phase: Entlasten
Die Eltern brauchenUmgebungswechsel:
- Ermöglichen Sie der Familie ein Einzelzimmer
Kind abnehmen:
Ruhe- Planen Sie mit den Eltern den Tagesablauf
Pausen- Planen Sie für die Eltern Auszeiten ein, wie z.B. einen Spaziergang ohne Kind oder einen Partnerabend
Schlaf- Planen Sie ruhige Schlafmöglichkeiten für die Eltern (zu Hause schlafen, Kind in der Nacht nicht im Zimmer schlafen lassen)
Wertschatzung- Sorgen Sie dafür, dass die Eltern ihre Mahlzeiten in Ruhe einnehmen können
Ernst genommen werden- Bieten Sie den Eltern an, in dieser ersten Phase das Kind jederzeit abgeben zu können, wenn sie sich zurückziehen wollen
Untersuchung des Kindes:
- Zeigen Sie den Eltern gegenüber Wertschä tzung, indem Sie die körperlichen Beschwerden der Kinder ernst nehmen
- Sprechen Sie mit den Eltern ab, welche Untersuchungen beim Kind sinnvoll sind
2. Phase: Beraten und Begleiten zum Unterstützen des Selbstmanagements
Die Eltern möchtenBeratung und Anleitung:
- Planen Sie Ihren Tag so, dass Sie verfügbar sind, wenn die Eltern ihre Unterstützung benötigen
Gemeinsames Erarbeiten- Treffen Sie Zielsetzungen gemeinsam
und Üben- Ermöglichen Sie Kontinuität in der Betreuung der Familien
- Erstellen Sie mit den Eltern eine klare Tagesstruktur, welche die Familie auch zu Hause umsetzen kann
Gegenseitiger individueller Austausch- Erstellen Sie mit den Eltern einen Handlungsplan, wie die Eltern vorgehen können, wenn ihr Kind weint
Informationen und Wissen:
Problem einordnen VerstehenVermitteln Sie theoretische Kenntnisse
- zu den Bedürfnissen des Babys allgemein
- Zur Schreientwicklung
- Zum exzessiven Schreien
- Zu Regulationsstörungen
Interventionen:
Rhythmisierung:
Konsequent bleiben- Vereinbaren Sie mit den Eltern fixe Mahlzeiten für das Kind
- Gestalten Sie gemeinsam mit den Eltern ein Abendritual
- Begleiten Sie das Abendritual in den ersten Tagen 1:1
Verhaltensweisen ändern- Später können Sie den Eltern immer mehr Kompetenzen übergeben
Interventionsmassnahmen zur Beruhigung:
- Stellen Sie mit der Familie für sie geeignete Beruhigungstechniken zusammen z. B. Pucken (enges Einwickeln), Schnuller angewöhnen
- halten Sie diese schriftlich fest, damit die Eltern diese zu Hause immer griffbereit haben
3. Phase: Begleiten beim Übergang in den Alltag
Die Eltern möchten- Planen Sie den Austritt frühzeitig
-Nehmen Sie Kontakt zu den nachbetreuenden Stellen auf und informieren Sie diese über das Austrittsdatum und die nachfolgende Betreuung
Nachbetreuung- Planen Sie ein Treffen mit den nachbetreuenden Stellen, an dem die Eltern, die nachbetreuende Person und Sie als Fachperson beteiligt sind
Notfallplan- Bieten Sie telefonische Nachbetreuung nach 1 Tag, 3 Tagen, 1 Woche, 2 Wochen und 4 Wochen an
- Erstellen Sie gemeinsam mit den Eltern einen Notfallplan, auf den die Eltern zurückgreifen können, wenn der Handlungsplan und die Interventionsmassnahmen nicht mehr greifen
- Vermerken Sie auf dem Notfallplan, dass die Eltern zu jeder Tageszeit im Spital Hilfe bekommen und sich auf der Notfallstation melden können
Language: English, German
Page range: 14 - 24
Submitted on: Mar 30, 2016
Accepted on: Sep 15, 2016
Published on: Jun 30, 2017
Published by: ZHAW Zurich University of Applied Sciences
In partnership with: Paradigm Publishing Services
Publication frequency: 1 issue per year

© 2017 Liv Solveig Wittberger, Kurt Albermann, Jessica Pehlke-Milde, Andrea Koppitz, published by ZHAW Zurich University of Applied Sciences
This work is licensed under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 License.